TSV Landshut-Auloh

Stabile Entwicklung, klare Zukunftsziele - Bericht zur Mitgliederversammlung 2026

Die Mitgliederversammlung des TSV Landshut-Auloh am 27. März 2026 bot wieder einmal einen umfassenden Einblick in die erfreuliche Entwicklung des Vereins im vergangenen Jahr.

1. Vorsitzender Oliver Lieb eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf zahlreiche Modernisierungs- und Entwicklungsmaßnahmen, die das Vereinsleben spürbar vorangebracht haben. So berichtete er von der fortschreitenden Ertüchtigung des Vereinsgeländes, insbesondere der Außenanlagen und Rasenflächen. Dank der Unterstützung der Stadt konnten ein Rasenmähroboter angeschafft werden. Zur weiteren Automatisierung wurde ein Aufstreuroboter getestet und schließlich kürzlich dann auch angeschafft. Eine Analyse der Firma Hadersdorfer zeigte Verbesserungspotenziale auf, etwa die Reaktivierung einer bisher ungenutzten Außendrainage am Nebenplatz sowie Investitionen zur Bekämpfung einjähriger Gräser, die sich dort ausgebreitet hatten. Lieb verwies außerdem auf die erfolgreiche Wiederwahl der Vorstandschaft im Vorjahr, gratulierte Dr. Haslinger zur kürzlich erfolgten Wahl zum Oberbürgermeister und erinnerte an zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte wie die Tanzgala, das Jubiläum des Partnervereins Team Bananenflanke sowie die Unterstützung des Triathlon.de Cups durch viele engagierte Helfer. Einen besonderen Moment stellte gegen Ende des Jahres 2025 die Verleihung des „Preis des TSV Landshut-Auloh“ an Else Fohrer dar, die Lieb ausdrücklich erwähnte. 

In seinem Grußwort hob der 2. Bürgermeister und designierte Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger hervor, welche zentrale Rolle der TSV für die Stadt Landshut spielt. Er betonte die Bedeutung der Vereinsarbeit, lobte die moderne Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und stellte klar, dass Sportstätten in Landshut künftig einen noch höheren Stellenwert innerhalb der Verwaltung einnehmen sollen. Er zeigte sich von der soliden Haushaltsführung des TSV beeindruckt und auch von der Bereitschaft, sich aktiv in die Stadtentwicklung einzubringen. Besonders wichtig sei ihm, dass der TSV weiterhin als starker Partner in das geplante Sportstättenkonzept eingebunden werde. "Wichtig ist ihm", so Haslinger, "dass sich Vereine einbringen". Abschließend lobte er noch die "solide und vorausschauende Haushalts- und Finanzplanung".

Der Vorstand für Finanzen, Richard Hampl, präsentierte einen äußerst positiven Kassenbericht. Die Finanzlage sei stabil, die Schulden des Umbaus in den Jahren 2018 und 2019 sind fast erwirtschaftet und die Gaststätte liefere weiterhin einen wertvollen Beitrag zum Vereinshaushalt. Der ehrgeizige Plan, bis Ende 2026 schuldenfrei zu sein, ist realistisch und ist weiterhin fest im Blick. "Aber", mahnte Hampl, "die kommenden Jahre stehe man vor großen finanziellen Herausforderungen". Deshalb wurde nach 10 Jahren stabiler Beiträge ab Januar 2027 erstmals wieder eine moderate Beitragserhöhung vorgeschlagen und beschlossen. Die Kassenprüfung durch Marcus Hegele und Marion Drobek bestätigte eine vollständig ordnungsgemäße Buchführung ohne jegliche Beanstandung. Die Mitglieder quittierten den Bericht mit einer einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft.

Wie lebendig das Vereinsleben ist, zeigte der Bericht von Daniela Hame. Sie schilderte ein Jahr voller Aktivitäten, die nur aufgrund des engagierten Orga-Teams, eines eigenen Jugend-Orga-Teams und vieler freiwilliger Helfer möglich waren. Besonders hob sie die inklusive Familiensportgruppe hervor, die seit zwei Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Vereins ist und Menschen mit Beeinträchtigung aktiv einbindet. Der TSV engagiert sich in diesem Bereich zunehmend und arbeitet an einem Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche, um ein respektvolles und sicheres Umfeld für alle Vereinsmitglieder zu gewährleisten.

Auch infrastrukturell hat sich im vergangenen Jahr viel getan. Bernhard Zens berichtete von umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen auf dem großen Vereinsgelände. Neben regelmäßigen Arbeiten wie Laubbeseitigung und Pflege der Sportplätze wurden ein Laubsammler, ein Vertikutierer und weitere technische Geräte wie beispielsweise eine digitale Anzeigentafel angeschafft. Für 2026 ist eine umfassende Regeneration der Rasenflächen geplant und im Bereich der Parkplätze wird eine Sanierung angestrebt, die den gestiegenen Anforderungen gerecht werden soll.

Im Bereich Mitgliederverwaltung/Öffentlichkeitsarbeit konnte Stefan Hundhammer erneut beeindruckende Zahlen vorlegen. Die Mitgliederzahl lag zum Jahresende 2025 bei 1.327 Mitgliedern, was einem Wachstum von knapp drei Prozent entspricht. Besonders stark vertreten sind weiterhin die Turn- und Jazzabteilung mit 700 Mitgliedern und die Fußballabteilung mit 569 Mitgliedern. Die digitale Reichweite des TSV wächst stetig: Die Vereinswebsite verzeichnete rund 65.000 Aufrufe innerhalb eines Jahres, und auch die sozialen Medien verzeichneten hohe Zugriffszahlen, etwa über 301.000 Interaktionen auf Instagram. Die stadionbegleitende Vereinszeitschrift erscheint regelmäßig zu den Heimspielen und trägt zur Präsenz des TSV in der Öffentlichkeit bei. 

Inmitten der Versammlung wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Leider konnte Thomas Müller seine Auszeichnung für 60-jährige Mitgliedschaft auf Grund der langen Anreise nicht persönlich entgegennehmen. Dafür waren alle Mitglieder, die dem Verein mittlerweile schon ein halbes Jahrhundert lang die Treue halten, alle anwesend. Mariele Müller, Lothar Müller, Bernhard Schmid und Albert Bachmann freuten sich über die Präsente des Vereins.

Die anwesenden etwa 60 Mitglieder und die Ehrengäste, zu denen auch die Stadträte Helmut Radlmeier und Rudolf Schnur, sowie Sportamtsleiterin Sabrina Högl und der BLSV-Kreisvorsitzende Andreas Klinger zählten, verliehen der Ehrung einen würdevollen Rahmen.

Trainer Christoph Lieb gab anschließend einen Rückblick auf das Jahr im Herrenfußball, das durch gute Trainingsbedingungen, intensive Vorbereitungsphasen und ordentliche sportliche Leistungen geprägt war. Besonders beeindruckte das Trainingslager in Salou/Spanien, zu dem über 30 Kicker mitgereist waren. Abteilungsleiter Florian Fleckenstein stellte sein Amt Ende 2025 zur Verfügung, woraufhin Oliver Lieb die Aufgabe ab 2026 übernimmt. Jugendleiter Simon Hahn ergänzte den sportlichen Teil mit Berichten aus dem Jugendfußball, wo alle Mannschaften im Spielbetrieb stehen und zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt wurden. Angebote wie das BFV-Feriencamp fanden großen Anklang und zeigten den hohen Stellenwert der Jugendarbeit im Verein. Der Bereich Jugendfußball ist auf mittlerweile 35 Trainer und etwa 250 Kinder und Jugendliche angewachsen. 

Im Kinderturnen berichtete Franziska Behl von vielen Veranstaltungen wie Sommerfest, besonderen Sommer-Games und erfolgreichen Wettkampfteilnahmen. Die Sparte wächst und zählt aktuell eine Warteliste von 35 Kindern. Die Jazzabteilung von Daniela Scheyhing präsentierte ihre Abteilung visuell und vermittelte so ein lebendiges Bild ihrer Aktivitäten, insbesondere der großen Tanzgala mit zahlreichen beteiligten Gruppen. Auch die Stockschützen blickten auf ein aktives Jahr zurück, geprägt von vielen Trainingseinheiten und einzelnen Turnierteilnahmen.

Zum Abschluss wurde der Haushaltsplan für 2026 einstimmig genehmigt und auch die Beitragserhöhung fand die Zustimmung der Mitglieder. Der TSV Landshut-Auloh blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und geht gut aufgestellt in die kommenden Herausforderungen.

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